Reduzierung des Kariesrisikos

Nach einer Befragung von Bürgern glaubt fast die Hälfte, dass der Grund für das Auftreten von Karies eine angeborene schwache Zahnhartsubstanz sei.
Glücklicherweise aber ist das Kariesrisiko eine veränderliche Größe. Mundhygiene, Ernährungsgewohnheiten aber auch die Fluoridzufuhr beeinflussen sie.
Karies ist das Produkt aus dem Angriff bestimmter kariesverur-sachender Bakterien.
Einer der wichtigsten Ansätze zur Bestimmung des Karies-risikos ist der chemisch-physikalische Speicheltest.

Bei der Speicheluntersuchung werden bestimmt:

• Ausmaß der bakteriellen Besiedlung der Mundhöhle mit
   kariesverursachenden Keimen
• Speichelfließrate
• Pufferkapazität des Speichels (entscheidender Schutz-
   mechanismus gegenüber kariesverursachender Bakterien)
• Bestimmung über den Kohlenhydratgehalt der Nahrung und    den Zuckerkonsum

Weiterhin werden folgende Parameter berücksichtigt:

• Untersuchung der Mundsituation auf bestehende Karies und    die bisherige Karieserfahrung
• Ernährungsgewohnheiten, insbesondere die Häufigkeit und    die Menge der Aufnahme von Zucker
• häusliche Mundhygiene und Fluoridzufuhr

Durch die Bestimmung Ihres individuellen Kariesrisikos und durch geeignete präventive Maßnahmen ist es uns möglich, eine positive Veränderung Ihrer Kariesgefährdung zu bewirken.